Viele Veränderungen in sehr kurzer Abfolge wären wirklch unnatürlich, aber jeder Charakter sollte sich -wenn auch nur langsam- verändern. Wenn der Charakter älter wird, verliert er vielleicht immer mehr Haupthaar, es wird grau und später sind Falten zu erkennen.
Das ist das normale, was bei jedem passiert. Abnutzen der Kleidung, Narben etc. sind etwa spezielles, was man aber immer gut einbauen kann, wenn es gut reinpasst.
Edit:
Ich habe mir nun nochmal den Thread angeguckt und habe da wieder einen alten Beitrag von Ronja über Notizen gelesen.
Ronja Rotschopf wrote:ich wünsche mir mehr interessante Notizen... Die interessantesten Zettel, die meine Charaktere bis jetzt so gefunden haben, waren alle uralt. Oder es fehlten die Angaben zu Zeit, Ort und Verfasser
Am besten sind ja Tagebücher. Aber gerade bei denen habe ich volles Verständnis, dass man nicht immer Lust hat, die aktuell zu halten. Das geht mir selbst auch so. Andererseits sind die meisten meiner Charaktere schrecklich vergesslich und ich habe mich schon oft geärgert, dass sie Wichtiges nicht einfach in Notizen festhalten.
Was kann man außer Tagebüchern noch so schreiben?
Zukunftspläne
Inventarlisten
Bevölkerungs-und Sterberegister
Kommunikationsversuche mit Fremdsprachlern (eher mit gemalten Bildchen)
Durch verschlossene Türen geführte Kommunikation mithilfe von Zetteln
Zettel an die Finder der eigenen Leiche (Testament, Todesursache, kurze Vorstellung der Person)
poetische und literarische Ergüsse eines Charakters (natürlich bezogen auf die Cantr-Welt)
schreibt mal, was euch dazu noch einfällt, bin da auch für Anregungen dankbar - schließlich kann man mit Zetteln ja auch die eigenen Charaktere unsterblich machen... (wenn sie interessant oder nützlich sind für die Nachwelt)
Von meinen 10 Charakteren schreiben gerade 4 eine längere Notiz, die erst in ihrem späteren Leben veröffentlicht wird, da diese momentan längst noch nicht fertig sind und noch ausgebaut werden (können).
Nun die Frage: Wieso mache ich das? Was bringt mir die ganze Arbeit?
Der Hauptgrund ist wohl der, wie Ronja schon geschrieben hatte, dass der Charakter dadurch unsterblich werden kann und etwas für die Nachwelt hinterlässt. Wenn ich daran denke wie schnell man jemanden nach dessen Tod vergisst. Aber so erinnert man sich daran. Außerdem ist es doch schön wenn man eine geraume Zeit später mit einem anderen Charakter sehen könnte, wie jemand anders plötzlich mehr über die Person wissen möchte und möglicherweise dessen angefangenes Lebenswerk (z. B. Verbreitung seiner Lebensphilosophie) weiterführen möchte.
Einen nutzen für die Nachwelt hat längst nicht jede lange Notiz, die man schreibt. Tagebücher sind zwar interessant zu lesen und vielleicht entdeckt man auch, dass man in einem gewissen Ort besonders vorsichtig sein sollte, aber sonst bringt es nicht viel. Karten sind da doch schon nützlicher (oder waren anfangs besonders nützlich).
Keiner meiner Charaktere würde jetzt schon ein Testament brauchen, denn niemand von ihnen at einen besonderen Wertgegenstand oder einen wirklichen eigenen Besitz, den er vererben könnte. Werkzeuge wie einen normalen Steinhammer gibt es in jeder Siedlung und auch Knochenmesser sind die wertvollsten Gegenstände, die es in Cantr gibt. Eine Nachricht an die Finder der Leiche wäre ebenso schwachsinn, da sie nicht viel zu schreiben hätten. Mehr als "Ich habe die paar Jahre genossen." können sie nicht wirklich schreiben.
Was mir gerade einfällt wäre eine Chronik über das Geschehen von einer kompletten Insel. Dann gibt es eine Gruppe, die sich aufteilt und jeder bereist einen Teil der Insel und befragt die Bewoher nach sämtlichen Ereignissen. Dann trägt es einer zusammen. Derjenige sollte aber etwas älter sein und auch einige Sachen selbst erlebt haben, um eigene Erfahrungen beitragen zu können.